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Intelligente Zustandsüberwachung von Slurrypumpen

Das Gros der Pumpenanwender hat ein klares Bild der Pumpe im Zeitalter der Digitalisierung: Sie überwacht sich selbst, weist selbstständig auf drohende Störungen hin und bietet ein Höchstmaß an Verfügbarkeit. Hier konnte FELUWA in den letzten Jahren mit über 3.000 installierten FVPMS-Sensoren weltweit Erfahrungen sammeln zur prädiktiven Zustandsüberwachung von Förderventilen. Aktuell arbeiten wir an der nächsten Generation intelligenter Diagnose- und Fernwartungssysteme zur ganzheitlichen Überwachung des Pumpensystems.

Grundlage dieser Neuentwicklung bildet ein hoch dynamisches Messsystem, welches den zeitlichen Verlauf von Betriebsdruck, Saugdruck, Druck im Pumpenraum und die Kolbenposition aufnimmt und mithilfe eines hybriden Softsensors die Daten bewertet. Aus den gewonnenen Daten lässt sich ein Indikatordiagramm erstellen. Es zeigt den Druckverlauf im Pumpenkopf in Abhängigkeit von der Kolbenposition. Aus dem Diagramm lassen sich z.B. die hydraulische Leistung als Fläche oder der hydraulische Wirkungsgrad der Pumpe bestimmen. Es können aber auch ungünstige Vorfülldrücke des Pulsationsdämpfers, zu geringer Zulaufdruck, Verschleiß der Förderventile oder eine sich anbahnende Sedimentation im Pumpenkopf detektiert werden.

Durch maschinelles Lernen erfasst das System eigenständig Abweichungen vom Idealzustand und kann so den Betreiber zuverlässig über den Zustand der Pumpe informieren.

Heute wird das System bereits für die Weiterentwicklung unserer Produkte genutzt, um neue Einblicke in die Pumpen zu gewinnen. So lassen sich Wirkungsgrade einzelner Bauteile bestimmen, die dann gezielt einer Optimierung unterzogen werden, oder Neuentwicklungen quantitativ bewerten, um die einzigartigen FELUWA Pumpen weiter zu verbessern.


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